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Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Führungskraft und Betriebsrat?!

Schön die Tage des Sonnenscheines. Alles geht wie geschmiert von der Hand, Zielerreichungen sind kein Problem, das Team sprüht vor Tatendrang, so manches Späßchen lockert den Arbeitsalltag auf und von außen hört man anerkennende, ja vielleicht sogar neidische Äußerungen über den eigenen Bereich.
Das tut wohl und von diesem positiven Umfeld profitiert auch noch die Familie zu Hause.

Aber was ist, wenn es einmal nicht mehr so läuft?
Wenn sich der Erfolg trotz intensiver Anstrengungen nicht einstellen will.
Wenn die Gruppe mehr mit sich selbst, als mit den gestellten Herausforderungen beschäftigt ist.
Plötzlich spürt man den Druck von allen Seiten und die Sandwich-Position der Führungskraft wird mehr und mehr zur echten Belastung, nicht nur im Betrieb.

Hier ermöglicht der kurze Weg zum Betriebsrat sehr oft den ersten Schritt heraus aus dieser Situation.
Der Betriebsrat hört zuerst einmal aufmerksam zu.
Der Betriebsrat bringt eine zusätzliche Sicht ein.
Wo bereits Emotionen die eigentliche Problemstellung verschleiern hat der Betriebsrat die Chance, durch seine neutrale Unterstützung, konfliktlösend mit zu wirken.
Der Betriebrat ist selbst an einem guten Arbeitsklima interessiert.

Der Betriebsrat ist sicher kein Allheilmittel, aber er ist eine zusätzliche Option, die die Führungskraft nicht außer Acht lassen sollte.
Wir alle wissen durch die eigene Erfahrung. Es gibt nichts Schöneres, als wenn Gewitterwolken verziehen und wieder Sonnentage den Alltag bestimmen.

(Verfasser Ing. Walter Geier, Bundesausschussmitglied der IG Fach- und Führungskräfte)

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