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Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Kollektivvertrag, Einstufung, Vordienstzeiten

Worauf es bei der Einstufung ankommt erfahren Sie hier.

Der/Die ArbeitnehmerIn ist aufgrund der vereinbarten oder tatsächlichen Tätigkeit in das Lohn- beziehungsweise Gehaltsschema des jeweiligen Kollektivvertrages einzustufen. Die Kriterien für die Entscheidung, wo der/die Beschäftigte einzureihen ist, sind oft fließend. Aus diesem Grund sollte bereits vor Vertragsunterzeichnung auf die richtige Einstufung geachtet werden. Die Kollektivverträge enthalten in der Regel Beschreibungen aus denen ersichtlich ist, wie Sie einzustufen sind.

Wird man falsch eingestuft – in der Regel in eine zu niedrige Lohn-/Gehaltsstufe - so kann die Richtigstellung verlangt und das höhere Entgelt, entsprechend des Kollektivvertrags, verlangt werden.

Die "richtige Einstufung" hat für Sie jedenfalls (finanzielle) Bedeutung - auch dann, wenn Ihr Gehalt höher ist als das Mindestgrundgehalt des Kollektivvertrages.

Anrechnung von Vordienstzeiten
Die Höhe des Anspruchs auf Lohn und Gehalt richtet sich in vielen Kollektivverträgen auch nach etwaigen Vordienstzeiten. Das sind bei anderen Arbeitgebern bei gleicher oder ähnlicher Tätigkeit geleistete Arbeiten. Als Vordienstzeiten können aber auch z.B. Schulzeiten gewertet werden. Wichtig ist, dass Sie den/die ArbeitgeberIn über Vordienstzeiten informieren und Sie die Vordienstzeiten auch nachweisen.
 
ACHTUNG: Manche Kollektivverträge sehen eine Frist vor, innerhalb derer die Vordienstzeiten bekannt gegeben werden müssen. Ist man zu spät dran, muss der/die ArbeitgeberIn sie möglicherweise nicht berücksichtigen.
 
Die Frage, ob eine frühere Tätigkeit als gleichwertig anzusehen und daher anzurechnen ist, richtet sich im Wesentlichen nach dem KV des/der neuen ArbeitgeberIn. Auch Tätigkeiten, die bei einem/einer ArbeitgeberIn, der einem anderen Kollektivvertrag unterliegt, geleistet wurden, sind auf die Anrechenbarkeit zu überprüfen.

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