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Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Der Lohnzettel - einfach erklärt

Was vom Brutto abgezogen wird und was dadurch finanziert wird.

Früher landete er auf dem Schreibtisch der ArbeitnehmerInnen. Inzwischen ist er in vielen Betrieben digital geworden: der Lohn- bzw. Gehaltszettel. Das spart zwar Papier, der Inhalt des Lohnzettels bleibt aber vielen ArbeitnehmerInnen ein Rätsel. Bruttolohn, Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeitrag: Was verbirgt sich hinter diesen Begriffen?

Im Grunde ist der Lohnzettel nichts anderes als eine schriftliche Entgeltabrechnung. Damit sollen ArbeitnehmerInnen nachvollziehen können, wie sich ihre Löhne und Gehälter zusammensetzen. Anders gesagt: Es soll klar werden, wie aus Brutto Netto wurde.

Wer bekommt einen Lohn- bzw. Gehaltszettel?

Seit 2016 müssen alle ArbeitnehmerInnen in Österreich einen Lohn- bzw. Gehaltszettel bekommen. Wer keinen erhält, kann diesen notfalls vom Arbeitgeber einklagen. Dafür, wie die Entgeltabrechnung aussehen muss, gibt es keine einheitlichen Regeln. Vielmehr kann dieser je nach Unternehmen anders aufgebaut sein, auch sind manche detaillierter als andere.

Welche Angaben muss der Lohn- bzw. Gehaltszettel enthalten?

Jedenfalls muss der Bruttobezug, die Bemessungsgrundlage zur Sozialversicherung, die Sozialversicherungsbeiträge, die Bemessungsgrundlage zur Lohnsteuer und die Lohnsteuer angegeben werden. Die meisten Lohn- bzw. Gehaltszettel beinhalten noch weitere Angaben, in der Regel die Nettobezüge sowie allfällige Abzüge wie die Betriebsratsumlage oder Gewerkschaftsbeiträge. Der ÖGB erklärt die wichtigsten Angaben unter: derlohnzettel.at

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