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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Empörung bei IT-Beschäftigten über Arbeitgeberangebot bei KV-Verhandlungen

Etwa 20.000 Beschäftigte bei Betriebsversammlungen in ganz Österreich

Große Empörung herrscht bei den Beschäftigen der österreichischen IT-Branche über das jüngste „Angebot“ der Arbeitgeber bei den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen Die Beschäftigten und die GPA-djp fordern die bedingungslose Rücknahme des Pakets.

Unter anderem fordern die Arbeitgeber eine längere Verweildauer in den Vorrückungsstufen der Tätigkeitsfamilien sowie eine deutliche Herabsetzung der anrechenbaren Vordienstzeiten, was massive Einkommenseinbußen nach sich ziehen würde.  Ebenso soll das Einkommen der PflichtpraktikantInnen um die Hälfte gekürzt werden. Darüber hinaus wüschen sich die Arbeitgeber eine gemeinsame Initiative mit dem Ziel, die gesetzliche tägliche Normalarbeitszeit auf 12 Stunden und die wöchentliche Arbeitszeit auf 60 Stunden auszudehnen.

Angebot der Arbeitgeber zeugt von einer mangelnden Wertschätzung den Beschäftigen gegenüber

„Das bisher am Tisch liegende Angebot der Arbeitgeber wird zu Recht als Provokation empfunden und zeugt von einer mangelnden Wertschätzung, die den Beschäftigen von Seiten der Arbeitgeber entgegen gebracht wird.  Die überwältigende Anzahl von Beschäftigten, die an den Versammlungen teilgenommen haben und die dabei vorherrschende eindeutige Stimmung bestärken uns in der Forderung, dass dieses Paket  bedingungslos zurück genommen werden muss, ansonsten waren das sicher nicht die letzten Protestmaßnahmen“, so der stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Alois Bachmeier.

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 50.000 Beschäftigten in der IT-Branche werden heute fortgesetzt.

 

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