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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Handelsangestellte dürfen nicht unter Blümels Wahlkampfverzweiflung leiden

Handelsangestellten verdienen Corona-Prämie, nicht Schikane

„Gernot Blümel soll sich besser auf seinen Job als Finanzminister konzentrieren als unqualifizierte Vorschläge in Richtung Sonntagsöffnung für Wien machen“, reagiert Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA-djp, auf einen Bericht im KURIER, nachdem die Sonntagsöffnung in Blümels Wahlprogramm für Wien stehe.

„Es kann nicht sein, dass die Handelsangestellten unter Blümels Wahlkampfverzweiflung leiden müssen. In panischer Suche nach Themen hat sich der Finanzminister hier kräftig vergriffen. Drei Viertel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und 71 Prozent der Gesamtbevölkerung sprechen sich gegen die Sinnlosmaßnahme Sonntagsöffnung aus“, so Teiber.

„Jedes Schulkind versteht, dass sich Umsätze nur verschieben, wenn einen Tag mehr geöffnet werden darf. Wochenendtourismus gibt es in Zeiten von Corona ohnehin nicht. Einzig der Herr Finanzminister scheint dieser Rechnung nicht folgen zu können“, sagt die Gewerkschafterin.

„Anstatt die Arbeitsbedingungen der Handelsangestellten zu verschlechtern, sollte Blümel besser über die Auszahlung des Corona-Tausenders nachdenken. Die Heldinnen und Helden der Corona-Krise haben sich nämlich ein finanzielles Dankeschön verdient, keine Schikane“, schließt Teiber.

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