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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

GPA-djp-Teiber zu Maskenpause im Handel: Jetzt ist Politik gefragt

WKÖ lehnt Maskenpause ab

„Nachdem die WKÖ aktuell eine ablehnende Haltung zu einer verpflichtenden Maskenpause nach zwei Stunden Arbeit signalisiert hat, ist nun umso mehr die Politik gefragt, eine entsprechende gesetzliche Regelung in die Wege zu leiten“, bekräftigt die Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) die Forderung.

„Die gesamte Branche und ihre Beschäftigten haben während der Coronakrise enorm viel Flexibilität und Einsatzbereitschaft gezeigt. Es ist enttäuschend, dass bei einer Regelung, die den Angestellten konkrete Erleichterung bringen würde, mit vorgeschobenen Argumenten wie Personalplanung argumentiert wird. Mit gutem Willen und Flexibilität, wäre eine entsprechende Regelung sicher umsetzbar. Jetzt können die Parlamentsparteien zeigen, ob ihnen die Bedürfnisse Corona-HeldInnen tatsächlich ein Anliegen sind oder meinen, allein mit ein bisschen Applaus und schönen Worten sei es getan“.

„Die Handelsangestellten gehören unbestritten zu den Heldinnen und Helden der Corona-Krise. Jetzt geht es ganz konkret darum, ihnen ihren Arbeitsalltag zu erleichtern“, sagt Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft GPA-djp.

„Die Handelsangestellten verrichten oft körperlich anstrengende Tätigkeiten wie Regale schlichten und sind zum Beispiel hinter der heißen Theke ohnehin Hitze ausgesetzt. Eine Viertelstunde bezahlter Maskenpause nach zwei Stunden Arbeit mit Maske können wirklich nicht zu viel verlangt sein nach den tollen Leistungen, die von den Beschäftigten in der Corona-Krise vollbracht worden sind“, so Teiber.

Wir fordern: „Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass die Handelsbeschäftigten durchschnaufen können. Klatschen und Loben bringen keine Erleichterung. Wir erwarten uns die Zustimmung aller Parteien zu einem Antrag für eine Maskenpause.“

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