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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Barbara Teiber, Geschäftsführende Vorsitzende
Barbara Teiber, Geschäftsführende Vorsitzende Barbara Teiber, Geschäftsführende Vorsitzende

Corona: ÖGB-Schumann und GPA-djp-Teiber fordern Anspruch auf vorzeitigen Mutterschutz

Schwangere ArbeitnehmerInnen sollen in dieser Ausnahmesituation die Möglichkeit haben, früher in den Mutterschutz zu gehen

„Es gibt zwar bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist, dennoch gehören Schwangere zur Risikogruppe. Es braucht daher besondere Schutzmaßnahmen für werdende Mütter, vor allem für schwangere Arbeitnehmerinnen mit Kundenkontakt bzw. jenen, die nicht von zu Hause aus arbeiten können“, fordern ÖGB-Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin Korinna Schumann und Barbara Teiber, GPA-djp Vorsitzende und Mitglied des Verwaltungsrats der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in Richtung Sozial- und Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Arbeitsministerin Christine Aschbacher.

Erhöhtes gesundheitliches Risiko

„Der Schutz von schwangeren Frauen muss auch in Ausnahmesituationen, wie wir sie gerade durchleben, gewährleistet werden“, betont Schumann. Gerade in der Industrie oder dem Handel, wo sehr viele Frauen arbeiten, sei es aktuell kaum möglich, den erforderlichen Mindestabstand einzuhalten. „Es braucht daher während der Coronakrise dringend einen Anspruch auf vorzeitigen Mutterschutz für schwangere Arbeitnehmerinnen“, so die Frauenvorsitzende.

Sehr große Verunsicherung

„Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen und generelle Arztbesuche können momentan oft gar nicht durchgeführt werden. Werdende Mütter sind also ohnehin einem gesundheitlichen Risiko ausgesetzt und die Verunsicherung ist sehr groß. Schwangere Arbeitnehmerinnen müssen daher die Möglichkeit haben, früher zu Hause zu bleiben“, unterstreicht Teiber die Forderung.

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