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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Coronavirus: GPA-djp bekräftigt Forderung nach weiterer Einschränkung der Öffnungszeiten im Handel

Steuerfreies 15. Gehalt umgehend im Kollektivvertrag verankern

„Das inzwischen stark veränderte Konsumverhalten und die KundInnenfrequenz in den Supermärkten zeigt, dass es im Interesse der Beschäftigten im Handel zu einer weiteren Einschränkung der Öffnungszeiten kommen muss. Die Lebensmittelkette Hofer hat mit dem gestrigen Vorstoß der Öffnung bis 18 Uhr die Richtung vorgezeigt“, erklärt die Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Barbara Teiber.

Betroffene brauchen keine Durchhalteparolen

„Wir erneuern daher unsere ursprüngliche Forderung nach einer Beschränkung der Öffnungszeiten von 8:30 Uhr bis 18 Uhr im Lebensmittel- und Drogeriehandel. Die aktuelle Situation lässt das zu und würde die Lebens- und Arbeitsqualität der Beschäftigten, die in den vergangenen Wochen extreme Leistungen erbracht haben, erheblich verbessern. Die Betroffenen brauchen jetzt keine Durchhalteparolen sondern Verständnis dafür, dass es nicht nur um Arbeitsdruck, sondern sehr stark um psychische Belastungen und die Sorgen um die Gesundheit jedes Einzelnen und seiner Familienmitglieder geht “, so Teiber.

Verbindliche Regelung für Prämienzahlungen

Die aktuellen Prämienzahlungen von einzelnen Arbeitgebern im Handel sieht die GPA-djp grundsätzlich positiv. „Es geht aber darum, diese Zahlungen nicht vom Goodwill einzelner Arbeitgeber abhängig zu machen, sondern eine verbindliche Regelung zu schaffen. Wir begrüßen, dass die Bunderegierung so rasch den Vorschlag der Sozialpartner nach einer Steuerfreistellung der Zahlungen im Sinne eines 15. Gehalts aufgenommen hat. Wir werden umgehend an unseren Sozialpartner herantreten, dies im Kollektivvertrag abzusichern“, so die KV-Verhandlerin der GPA-djp, Anita Palkovich.

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