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Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Coronavirus: Das müssen Sie bei Home-Office beachten!

Muster für Betriebsvereinbarungen zum Download

Um die Ansteckung mit dem Coronavirus einzudämmen, wird auch immer stärker die Möglichkeit des Home-Office ins Treffen geführt, um die Ansteckungsgefahr zu senken und um die Verbreitung des Virus einzugrenzen.

Home-Office oder Telearbeit kann in Österreich allerdings nicht einfach einseitig angeordnet werden. Die Arbeit im Home-Office muss in Österreich zwischen Arbeitgeber und ArbeitnehmerInnen geregelt werden. Einen Rechtsanspruch auf Home-Office gibt es in Österreich für ArbeitnehmerInnen nicht.

Home-Office kann in Betriebsvereinbarungen oder mit konkreten Vereinbarungen für einzelne MitarbeiterInnen geregelt werden. Es empfiehlt sich, als „Rahmen“ für die Einzelvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und ArbeitnehmerInnen eine Betriebsvereinbarung abzuschließen. Details sind dann in den jeweiligen Einzelvereinbarungen zu regeln.

Arbeitsrechtlich ist die Anordnung von Home-Office aber kein einseitiges Recht des Arbeitgebers. Gab es also bisher keine Home-Office-Vereinbarung zwischen Unternehmen und MitarbeiterInnen, kann Home-Office nur im Einvernehmen - also mit Zustimmung des Beschäftigten erfolgen. Dieses Einvernehmen sollte immer im Arbeitsvertrag oder in Form einer Zusatz- oder Einzelvereinbarung dokumentiert sein.

Derzeitige juristische Unklarheiten, etwa in Bezug auf die Unfallversicherung, können zu erheblichen Problemen führen. Deshalb forderte ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian, dass ArbeitnehmerInnen im Home-Office durch die Unfallversicherung besser geschützt werden.

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