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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Tag der Elementarpädagogik: Beste Rahmenbedingungen für KindergartenpädagogInnen

Mehr Zeit für Vor- und Nachbereitung sowie bundeseinheitliche Regelungen notwendig

Anlässlich des heutigen Tags der Elementarpädagogik bekräftigt die Gewerkschaft GPA-djp ihre Forderungen für bessere Rahmenbedingungen für KindergartenpädagogInnen. Im Mittelpunkt steht das Verlangen nach mehr Zeit für Vor- und Nachbereitung und die Schaffung bundeseinheitlicher Regelungen.

Kinder brauchen qualitativ hochwertigste Betreuung

„Wir haben es im Bereich der Elementarpädagogik mit der absurden Situation zu tun, dass in neun Bundesländern neun verschiedene Gesetze gelten. Kinder brauchen aber unabhängig vom Bundesland die qualitativ hochwertigste Betreuung“, erklärt Karin Samer von der Gewerkschaft GPA-djp.

Einheitliches Bundesgesetz gefordert

Sie erläutert: „Wir fordern neben einem einheitlichen Bundesgesetz, dass 25 Prozent der vereinbarten Arbeitszeit für Vor-und Nachbereitungsarbeiten genutzt werden soll. Die Pädagoginnen und Pädagogen geben sich größte Mühe, unseren Kindern die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Schaffen wir die Rahmenbedingungen, damit sie das können.“

Personaloffensive und flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung

Unterstützung kommt von GPA-djp-Frauenvorsitzender Ilse Fetik: „Wer für das Wohl unserer Kinder verantwortlich ist, sollte die Zeit und Mittel haben, um sie bestmöglich betreuen zu können. Dazu braucht es eine Personaloffensive und den generellen Ausbau der Kinderbetreuung flächendeckend. Wir fordern den Anspruch auf einen gratis Kindergartenplatz für jedes Kind.“

Fetik weiter: „Wir bedanken uns bei den Kindergartenpädagoginnen und –pädagogen in Österreich, die Großartiges für unsere Kleinsten leisten.“

Neuer Mindestlohntarif wurde erreicht

Die GPA-djp setzt sich darüber hinaus für eine bessere Entlohnung der KindergartenpädagogInnen ein. Erst vor kurzem konnte ein neuer Mindestlohntarif erreicht werden. Das neue Mindestgehalt liegt nun bei 2.350 Euro, das entspricht einem Plus von 1.000 Euro jährlich.

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