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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
35-Stunden-Woche für 125.000 Beschäftigte gefordert.
Arbeitszeitverkürzung heißt mehr Gehalt für Teilzeitangestellte. Arbeitszeitverkürzung heißt mehr Freizeit für Vollzeitangestellte. 35-Stunden-Woche für 125.000 Beschäftigte gefordert.

KV Sozialwirtschaft: In dritter Verhandlungsrunde ergebnislos unterbrochen

Betriebsversammlungen nächste Woche, Gewerkschaftsforderung nach 35-Stunden-Woche bleibt aufrecht
Am Mittwoch, den 15. Jänner, wurde die dritte Verhandlungsrunde für die 125.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) nach 11 Stunden ergebnislos unterbrochen. Für nächste Woche sind Betriebsversammlungen geplant.
 
Forderung entspricht bei Teilzeit plus 8,6 Prozent
 
Die Gewerkschaften GPA-djp und vida bleiben bei ihrer Forderung nach einer 35-Stunden-Woche bei vollem Gehalts- und Personalausgleich. Für Teilzeitbeschäftigte entspricht eine solche Arbeitszeitverkürzung einer Gehaltserhöhung von plus 8,6 Prozent. Es gab in der dritten Runde konstruktive Gespräche über eine mögliche Etappenlösung.
 
"Unsere Forderung nach der 35-Stunden-Woche ist aufrecht. Kommende Woche werden wir bundesweit bei Betriebsversammlungen die Kolleginnen und Kollegen über den Stand der Verhandlungen informieren", erklärt Eva Scherz, Verhandlerin für die Gewerkschaft GPA-djp.
 
Personalsituation mehr als kritisch
 
"Die Personalsituation in der Pflege ist mehr als kritisch. Nur durch eine Attraktivierung des Berufsbilds können wieder mehr Menschen für die Pflege gewonnen werden", sagt vida-Verhandlerin Michaela Guglberger.
 
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 29. Jänner statt.

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