Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Mindestlohntarif für KindergartenpädagogInnen, KinderbetreuerInnen und -assistentInnen steigt um 3 Prozent

Wichtiger Schritt für mehr Einkommensgerechtigkeit für ElementarpädagogInnen, Tagesmütter/-väter und KindergruppenbetreuerInnen

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) hat auch heuer wieder eine starke Gehaltserhöhung für Elementarpädagog*innen, Tagesmütter/-väter und Beschäftigte in privaten Kindergruppen erreicht. Mit 1. Jänner 2020 werden die Mindestlöhne und alle Zulagen um 3 Prozent erhöht.

Für Beschäftigte im Kindergarten

Die rund 5.000 KindergartenpädagogInnen - überwiegend Frauen – verdienen somit mit 1. Jänner 2020 mindestens 2.350.- Euro im Monat beim Berufseinstieg.
Aber auch die pädagogischen  Mitarbeiter*innen mit 3-jähriger Ausbildung können sich über eine ordentliche Gehaltsanpassung an das Niveau der Pädagog*innen freuen, da sie neu in den Mindestlohn aufgenommen wurden. Das hat die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) beim Bundeseinigungsamt erreicht.
Mit 1. Jänner 2020 werden die Mindestgehälter für KindergartenhelferInnen und -assistentInnen ebenfalls um 3 % erhöht.

Für Tagesmütter/-väter

Auch die Gehaltsansätze und Zulagen für Tagesmütter und Tagesväter werden um 3 % erhöht.

Für Kindergruppenbetreuer*innen

Die Gehaltsansätze der Kindergruppenbetreuer*innen richten sich nach den Gehältern der Pädagog*innen, und steigen somit ebenfalls um 3 %. Dabei ist es gelungen klarzustellen, dass wenn zwei oder mehr Arbeitneher*innen in einer Gruppe tätig sind, der MLT für private Kinderbetreuung gilt.

„In einer frauendominierten Branche ist diese spürbare Erhöhung ein wichtiger Schritt in Richtung größerer Einkommens- und damit auch Leistungsgerechtigkeit. Ein sehr gut ausgebildetes, fair bezahltes und top motiviertes Personal ist die Grundvoraussetzung für eine hochwertige Betreuung und Bildung unserer Kinder.“, so Eva Scherz (GPA-djp). „Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, dass sich die Arbeitsbedingungen in diesem Bereich verbessern!“

Artikel weiterempfehlen