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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Arbeitszeitverkürzung heißt mehr Gehalt für Teilzeitangestellte. Arbeitszeitverkürzung heißt mehr Freizeit für Vollzeitangestellte. 35-Stunden-Woche für 125.000 Beschäftigte gefordert.

KV SWÖ: Sozialbereich - Gewerkschaften übergeben Forderung an Arbeitgeber

35-Stunden-Woche für 125.000 Beschäftigte gefordert

Heute, Freitag, haben die Gewerkschaften GPA-djp und vida die Forderung der 125.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich – SWÖ) an die Arbeitgeber übergeben. Einzige Forderung ist die Einführung einer 35-Stunden-Woche bei vollem Personalausgleich, sowie gleichbleibendem Lohn und Gehalt.

„Die Beschäftigten im Sozialbereich leisten emotionale und körperliche Schwerstarbeit. Wir fordern die 35-Stunden-Woche, um die Arbeitsbedingungen in Bereichen wie Pflege und Betreuung zu verbessern“, erklärt GPA-djp-Chefverhandlerin Eva Scherz.

vida-Chefverhandlerin Michaela Guglberger ergänzt: „Es gilt den Pflegenotstand zu bekämpfen. Wer mehr Menschen in Pflege- und Betreuungsberufen haben will, muss diese Berufe attraktivieren.“

Von der Einführung einer 35-Stunden-Woche profitieren sowohl Vollzeit-Beschäftigte durch umgerechnet 18 Tage mehr Freizeit im Jahr, als auch Teilzeit-Beschäftigte durch eine automatische Gehaltserhöhung von 8,6 Prozent, weil sich die Berechnungsbasis von momentan 38 auf 35 Stunden ändert und bei gleichem Gehalt der Stundenlohn steigt.

Im November haben die Gewerkschaften bereits in den Betrieben über die Vorteile einer 35-Stunden-Woche informiert und enormen Zuspruch bekommen.

Auf www.35stunden.at kann der persönliche Vorteil ausgerechnet werden.

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