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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Kollektivvertrag Handel: Gehälter steigen um bis zu 2,5 Prozent

Je ein Freizeittag bei Betriebszugehörigkeit von 10 bzw. 15 Jahren

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 413.000 Angestellten und 15.000 Lehrlinge im Handel wurden heute in der vierten Runde abgeschlossen. Die unteren Gehälter in den ersten drei Gehaltsgruppen steigen um 2,5 Prozent, die restlichen Gehälter um 2,2 Prozent. Im Schnitt sind das 2,35 Prozent. Die Lehrlingsentschädigung steigt, wie schon im Vorjahr vereinbart, im Durschnitt um 7,4 Prozent.

Zusätzlich wurde je ein Freizeittag nach einer Betriebszugehörigkeit von 10 bzw. 15 Jahren vereinbart. Dabei handelt es sich um einen einmaligen Anspruch. Im neuen Gehaltsschema, auf das bis Ende 2021 umgestellt werden muss, liegt das neue Mindestgehalt bei 1.714.- Euro. Jubiläumsgeld kann zukünftig, wie auch in der Industrie, in Zeit konsumiert werden.

Überdurchschnittliche Erhöhung für untere Gehaltsgruppen

"Für uns war wichtig, dass insbesondere die unteren Gehaltsgruppen und das ist ein Viertel aller Handelsangestellten eine überdurchschnittliche Erhöhung erhalten. Das ist gelungen. Auch in Sachen zusätzlicher Freizeit angesichts des zunehmenden Arbeitsdrucks konnten wir einen wichtigen Schritt machen", zeigten sich die KV-VerhandlerInnen der GPA-djp, Anita Palkovich und Martin Müllauer zufrieden.

Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2020 in Kraft.

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