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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Sozialwirtschaft: Wer einspringt, wird belohnt

In den Kollektivvertragsverhandlungen erkämpft - jetzt umgesetzt

Akute Erkrankungen, nicht vorhersehbare Zwischenfälle und viel zu wenig Personal – so schaut das Arbeitsumfeld von Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich aus. Sie müssen ständig für Kolleginnen und Kollegen „einspringen“. Gerade in den mobilen Diensten bedeutet das für die Beschäftigten, dass ihr Privatleben kaum planbar ist. Zusätzlich sind sie in ständiger Bereitschaft für Extra-Dienste.


Seit 1. Oktober 2019 gibt es für „kurzfristiges Einspringen“ eine Verbesserung für die 100.000 Beschäftigten in der österreichischen Sozialwirtschaft: Wer innerhalb einer Frist von drei Kalendertagen vor dem Tag des Dienstbeginns für einen Kollegen bzw. eine Kollegin einspringt, bekommt dafür eine Abgeltung. Der Flexibilisierungszuschlag beträgt 20 Euro pro Tag bzw. Nacht.


„Wenn zu einem geplanten Dienst durch das vereinbarte Einspringen ein zweiter ungeplanter Dienstblock hinzukommt, erhält die betroffene Person einen Flexibilitätszuschlag von 10 Euro pro Tag bzw. pro Nacht“, erklären Eva Scherz, Wirtschaftsbereichssekretärin in der Gewerkschaft GPA-djp, und Michaela Guglberger, Fachbereichssekretärin für Soziale Dienste in der Gewerkschaft vida.


Im umfassenden Arbeitszeitpaket bei den Kollektivvertragsverhandlungen (KV-Verhandlungen) für die Beschäftigten in der österreichischen Sozialwirtschaft 2019 war der Flexibilitätszuschlag ein Teil. Im Dezember starten die KV-Verhandlungen für das Jahr 2020.

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