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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Symbolbild Papamonat

Recht auf Papamonat und Karenzanrechnung bahnbrechender Schritt im Kampf um Gleichstellung

Rechtlicher Anspruch auf Karenzanrechnung Krönung eins jahrelangen gewerkschaftlichen Engagements
„Der heutige Beschluss im Nationalrat für eine Anrechnung der Karenz auf dienstzeitabhängige Ansprüche und das Recht auf ein Papamonat sind bahnbrechend für die Herstellung von mehr Einkommensgerechtigkeit. Die jahrelange Forderung der GPA-djp wird endlich umgesetzt, die gesetzliche Anrechnung von Karenzen bringt Frauen ein höheres Einkommen und das leichtere Erreichen der sechsten Urlaubswoche“, zeigt sich die Bundesfrauenvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Ilse Fetik, erfreut.
 
Mehr Gerechtigkeit
 
„In zahlreichen Kollektivverträgen konnten wir in den letzten Jahren die Anrechnung von Karenzzeiten auf dienstzeitabhängige Ansprüche wie Vorrückungen, Urlaubsanspruch, Kündigungsfrist und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall sowie Jubiläumsgelder verankern. Der gesetzliche Anspruch ist nun die Krönung dieses erfolgreichen Weges und bringt nun auch in Branchen, in denen aufgrund des starken Widerstands der Arbeitgeber eine Festschreibung der Karenzanrechnung bisher unmöglich war, mehr Gerechtigkeit “, sagt die Vorsitzende der GPA-djp Barbara Teiber.
 
Türöffner
 
„Es ist zu hoffen, dass durch die gesetzliche Verankerung nun auch mehr Männer den Papamonat in Anspruch nehmen. Dies könnt auch als Türöffner für die gerechtere Aufteilung von Kinderbetreuung, Pflege und Reproduktionsarbeit sein“, so Fetik.

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