Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Rahmen-KV-Verhandlungen beim Roten Kreuz erfolgreich abgeschlossen

Gewerkschaften vida und GPA-djp erreichen wesentliche Verbesserungen
Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 8.000 Beschäftigten beim Roten Kreuz konnten von den Gewerkschaften vida und GPA-djp erfolgreich abgeschlossen werden. Im Vorfeld hat es zahlreiche Protest- und Infoveranstaltungen in ganz Österreich gegeben, darunter eine groß angelegte Unterschriftenaktion, bei der fast 7.000 Unterstützungserklärungen an VertreterInnen der Arbeitgeberseite übergeben wurden.
 
Die neuen bundesweit einheitlichen und verbindlichen KV-Regelungen:
 
- Frühere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche. Ab 2019 stehen den ArbeitnehmerInnen ab dem vollendeten 10. Dienstjahr zwei Tage, ab dem vollendeten 15. Dienstjahr vier Tage zu. Ab dem vollendeten 20. Dienstjahr haben die Beschäftigten die sechste Urlaubswoche erreicht.
 
- Die Zulage für die Kinder aller Beschäftigten wird ab 2020 stufenweise eingeführt.
 
„Die leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche ist ein toller Erfolg. Speziell in den Tätigkeitsfeldern beim Roten Kreuz ist mehr Freizeit extrem wichtig“, sagt Eva Scherz von der GPA-djp. „Die Einführung einer Kinderzulage für alle ArbeitnehmerInnen ist sozialpolitisch ein Meilenstein in der Geschichte dieses Kollektivvertrages“, ergänzt vida-Verhandlungsführer Josef Kurta.
 
Beide GewerkschaftsvertreterInnen danken auch allen KollegInnen, „da ohne ihre Unterstützung dieser Abschluss nicht möglich gewesen wäre."
 
Noch offen sind die Zulagen-Forderungen des Bundeslandes Kärnten. Kommende Woche soll es dazu weitere Gespräche geben.

Artikel weiterempfehlen