Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Barbara Teiber, Vorsitzende Barbara Teiber, Vorsitzende

Teiber zu betrieblichen Vorsorgekassen: Beiträge anheben und Verwaltungskosten senken!

Längere Frist bis zur Inanspruchnahme wird abgelehnt

„Die schlechte Performance der betrieblichen Vorsorgekassen muss Folgen haben, damit die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht die VerliererInnen sind. Ziel muss bleiben, dass bei einem durchschnittlichen Erwerbsverlauf ein Jahresentgelt an Abfertigungsanspruch entsteht. Ohne höhere Beiträge und geringere Verwaltungskosten wird das nicht gehen“, sagt Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp).

Erhöhung auf zwei Prozent

„In einem ersten Schritt schlagen wir eine Erhöhung des Beitrags, den die Arbeitgeber für die betriebliche Vorsorge leisten, auf zwei Prozent vor“, so die Gewerkschafterin. Gleichzeitig stellt Teiber klar: „Eine längere Frist bis zur erstmals möglichen Inanspruchnahme lehnen wir ab. Der Abfertigungsanspruch soll bei Verlust der Arbeit helfen, daher kann man den ArbeitnehmerInnen nicht den Zugriff auf ihre Ansprüche blockieren.“

Zu hohe Verwaltungskosten


Eine weitere Baustelle sieht die GPA-djp bei den viel zu hohen Verwaltungskosten: „Die Vorsorgekassen heben Verwaltungskosten in einer Höhe ein, die weit mehr deckt als den Betriebsaufwand. Folge sind sehr hohe Gewinne. Während die Versicherten 2018 ein Minus von 2 % hinnehmen mussten und auch im langjährigen Durchschnitt kaum mehr als 2% Ertrag bleiben, freuen sich die Eigentümer der Abfertigungskassen über eine Eigenkapitalrendite über 20%. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, die höchstzulässigen Verwaltungskosten abzusenken“, richtet sich Teiber an die Bundesregierung.

Artikel weiterempfehlen