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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Banken-KV: Bislang kein ausreichendes Angebot der Arbeitgeber

GPA-djp beruft österreichweite BR-Konferenz für 12. März ein

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 73.000 Angestellten der österreichischen Kreditwirtschaft brachten auch gestern, am 7. März kein Ergebnis. „Weder in Bezug auf den Prozentsatz noch beim Rahmenrecht gab es Angebote der Arbeitgeber, die unseren Erwartungen gerecht werden“, erklärt der Verhandlungsleiter der GPA-djp Wolfgang Pischinger.

Hervorragende Wirtschaftszahlen

„Die Wirtschaftszahlen der Banken sind derzeit hervorragend und es gibt keinen Grund, dass sich die Angestellten der Kreditwirtschaft mit einer geringeren Gehaltserhöhung zufriedengeben sollen als andere Branchen in den letzten Monaten. Der offiziell bestätigte Jahresgewinn der Branche beträgt 5,7 Milliarden und ist ein historischer Rekordgewinn und es versteht niemand, warum die Beschäftigten davon nicht profitieren sollen“, so Pischinger.

Enorme Arbeitsverdichtung

Da die Beschäftigtenzahlen sukzessive zurückgehen, im Vergleich zu 2008 ein Minus von 8,3 %, erzeugt wiederum bei den verbleibenden Beschäftigten einen massiven Arbeitsdruck und führt zu einer enormen Arbeitsverdichtung. Die gleiche Leistung bzw. mehr Leistung muss somit von immer weniger Beschäftigten gestemmt werden“, so der GPA-djp Verhandlungsleiter.

Rahmenrechtliche Verbesserungen gefordert

Neben einer Gehaltserhöhung, die den wirtschaftlichen Gegebenheiten der Branche gerecht wird, fordert die GPA-djp auch rahmenrechtliche Verbesserungen, wie die leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche, das Wahlrecht zwischen Geld und Zeit für alle Mehr- und Überstunden sowie 150 % Zuschläge für die 11. und 12. Arbeitsstunde.

Betriebsrätekonferenzen geplant 

Am 11. März findet die dritte KV-Verhandlungsrunde statt. Sollte es wiederum zu keiner Einigung kommen, findet am 12. März eine österreichweite BetriebsrätInnenkonferenz statt, um weitere gewerkschaftliche Maßnahmen zu beschließen.

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