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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Karl Dürtscher, Bundesgeschäftsführer Karl Dürtscher, Bundesgeschäftsführer

Anrechnung von Karenzzeiten: GPA-djp zieht positive Bilanz

Regierung bislang nur heiße Luft erzeugt - GPA-djp fordert volle Karenzanrechnung für jedes Kind

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) zieht bei der Anrechnung von Karenzzeiten auf dienstzeitabhängige Ansprüche in den Kollektivverträgen eine positive Bilanz. „Wir konnten allein in diesem Herbst in zwölf Kollektivverträgen deutliche Verbesserungen der Anrechnung durchsetzen“, so der Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Dürtscher.



Gesetzliche Lösung notwendig

Unter anderem wurden Verbesserungen im Handel, in der IT-Branche und im Allgemeinen Gewerbe erzielt. Insgesamt betrifft das über 700.000 ArbeitnehmerInnen.

„Wir werden auch im kommenden Jahr weiter alles daransetzen, in möglichst vielen Kollektivverträgen den Weg der Karenzzeitenanrechnung fortzusetzen. Aufgrund des hinhaltenden Widerstandes mancher Arbeitgebervertreter und wenigen kollektivvertraglich nicht abgedeckten Bereichen, ist aber eine gesetzliche Lösung dringend notwendig. Die schwarz-blaue Regierung hat diesbezüglich außer vollmundigen Ankündigungen nur heiße Luft erzeugt“, so Dürtscher.

Volle Anrechnung von Karenzzeiten

„Der Verdacht liegt nahe, dass es der Regierung nicht um die konkrete Verbesserung der ökonomischen Situation von Frauen geht, sondern um die Produktion von billigen Schlagzeilen. Außerdem wäre eine gesetzliche Anrechnung von insgesamt 24 Monaten unzureichend. Wir fordern die volle Anrechnung von Karenzzeiten von 22 Monaten für jedes Kind, um der Benachteiligung im Karriereverlauf effektiv gegenzusteuern“, ergänzt die Bundesfrauenvorsitzende der GPA-djp, Ilse Fetik.

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