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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
 
Verteilaktion vor General Electric Standort in Jenbach Verteilaktion vor General Electric Standort in Jenbach
General Electric - Konzernbetriebsrat General Electric - Konzernbetriebsrat

Für einen zukunftstauglichen Industrieplan bei General Electric

Gemeinsame Petition aller österreichischen GE Betriebsratskörperschaften, GPA-djp und PRO-GE

Die Konzernvertretung von General Electric fordert in einer Petition gemeinsam mit allen im europäischen Industriegewerkschaftsverband IndustriAll organisierten Gewerkschaften das GE Management auf, sich auf europäischer Ebene für eine nachhaltige Industriestrategie einzusetzen und in einen ehrlichen Dialog mit den Arbeitnehmervertretern zu treten, um Klarheit zur zukünftigen Ausrichtung zu geben.

Europaweiter Abbau von Arbeitsplätzen

Im Januar 2016, nach der Übernahme von Alstom Power, hat General Electric 6.500 europäische Arbeitsplätze gestrichen. Der Umstrukturierungsplan sollte die GE-Aktivitäten im Energiebereich auf den richtigen Weg bringen. Im Dezember 2017 wurde ein weiterer umfassender Kostensenkungsplan vorgestellt, der den Abbau weiterer 5.500 europäischer Arbeitsplätze vorsieht. In nur zwei Jahren würden nach den Plänen von GE europaweit nicht weniger als 12.000 Arbeitsplätze im Energiegeschäft von GE abgebaut.

Forderung der Gewerkschaft

Die GE-Beschäftigten verurteilen diese Entscheidungen einstimmig und sagen Nein zu den hauptsächlich finanziell motivierten Entscheidungen, welche die Zukunft des Unternehmens gefährden. „Wir sind besorgt über die Folgen der getroffenen Entscheidungen ohne solide wirtschaftliche und industrielle Rechtfertigung, die die industrielle Basis von GE in Europa gefährden“, heißt es in der Petition.
Die österreichischen GE Betriebskörperschaften und die Gewerkschaften fordern, dass GE den Restrukturierungsplan aussetzt.


„Wir fordern das GE-Management auf, den Restrukturierungsplan zu stoppen und die von den Beschäftigten vorgeschlagenen Alternativen für die mittel- und langfristige Zukunft der industriellen Standorte sowie für den Erhalt der Arbeitsplätze zu berücksichtigen. Es gibt Alternativen zum aktuellen Restrukturierungsplan. Wir fordern vom GE-Management eine langfristige und zukunftsfähige Industriestrategie für die Energiesparte, um den Energiewandel mitzugestalten. Diese industriepolitische Strategie muss unter anderem Investitionspläne, Innovationen, F&E-Programme, die Entwicklung von Fähigkeiten, neue Technologieprojekte und Produktionskapazitäten umfassen. Wir fordern die zentrale und die lokalen Unternehmensleitungen von GE auf, ihren europäischen und nationalen Verpflichtungen zur effektiven Einbindung der Beschäftigten bei Veränderungen im Unternehmen vollständig nachzukommen, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden“, heißt es in der Petition abschließend.
 

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