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KV-Verhandlungen Telekom weiter ohne Ergebnis

Heute und morgen Betriebsversammlungen

Wien (OTS) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 4.500 Beschäftigten der Telekom-Unternehmen brachten auch bei der gestern kurzfristig anberaumten Kollektivvertragsverhandlung trotz konstruktivem Bemühen kein Ergebnis.

Das Angebot der alternativen Telekom-Arbeitgeber liegt nach wie vor unter den Vorstellungen der BetriebsrätInnen und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) für eine faire Abgeltung der Leistungen der Beschäftigten. Unter anderem ärgert die VerhandlerInnen der GPA-djp die Obergrenze von 100.- Euro bei der Anhebung der Ist-Gehälter. "Es ist die Frage zu stellen, ob es auch bei der Anhebung der Managergehälter in der Branche eine Obergrenze von 100,- Euro gibt", so der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Proyer. Nach einer Studie der Kienbaum Consultants stiegen allein die Grundgehälter der Führungskräfte in Österreich im letzten Jahr um rund 4,0 Prozent.

Neben einer nachhaltigen Erhöhung der Mindest- und IST-Gehälter fordert die GPA-djp auch eine Verbesserung der Anrechung von Karenzzeiten.

Die aktuelle Ertragslage der Telekom-Unternehmen rechtfertigt eine kräftige Betetilgung der Beschäftigten an den Unternehmensergebnissen. "Seit Jahren werden enorme Gewinne an die Konzerneigner  der österreichischen Telekom-Unternehmen  abgeliefert und primär die Interessen der Aktionäre befriedigt. Die Beschäftigten sind nicht mehr länger bereit, für diese Konzernpolitik die Zeche zu bezahlen und fordern zu Recht ihren Anteil am Erfolg", so der Verhandler der GPA-djp und T-mobil Betriebsratsvorsitzender Johannes Hofmeister.

Heute und morgen finden in ganz Österreich in den Telekom-Unternehmen Betriebsversammlungen statt. "In einer Branche, die sich gern als modern, demokratisch und weltoffen gibt, sollte die Abhaltung von Betriebsversammlungen eine Selbstverständlichkeit sein, es ist bedauerlich, dass mache Telekom-Manager das nicht so sehen. Die GPA-djp hat entsprechende Hinweise von Beschäftigten und BetriebsrätInnen erhalten. Wir fordern die Verantwortlichen in den Unternehmen auf, der Wahrnehmung von demokratischen Grundrechten in ihrem Betrieb  nicht im Weg zu stehen", so Proyer.

"Die BetriebsrätInnnen und die GPA-djp sind jederzeit zur raschen Wiederaufnahme der KV-Verhandlungen bereit. Wir fordern die Arbeitgeber auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und einem  fairen Abschluss nicht im Weg zu stehen", so Hofmeister.

Die KV-Verhandlungen werden von Seite der GPA-djp von Johannes Hofmeister, Betriebsratsvorsitzender T-mobile und Mag. Bernhard Hirnschrodt von der GPA-djp geführt.

 

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