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GPA-DJP Frauen Steiermark: "Gleiches Geld für gleiche Leistung"

Frauen verdienen noch immer bis zu 44 % weniger als Männer


Einkommensgerechtigkeit ist eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt. Die GPA-Frauen-Steiermark starten daher die Kampagne "Gleiches Geld für gleiche Leistung, mit der sie vor allem auf betrieblicher Ebene mehr Bewusstsein über die Ursachen und Hintergründe der Einkommensunterschiede schaffen wollen und Lösungen aufzeigen, wie die Schere zwischen weiblichen und männlichen Einkommen geschlossen werden kann.


Frauen verdienen noch immer bis zu 44 % weniger als Männer. Dies nicht zuletzt weil unverhältnismäßig viele Frauen in Teilzeitbeschäftigung arbeiten. Allerdings oft nicht freiwillig: Aufgrund unzureichender Kinderbetreuungseinrichtungen erweist sich Teilzeitarbeit für viele Frauen nach der Karenz häufig als einzige Möglichkeit für die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie. Nur wenige Frauen schaffen nach der Kinderbetreuungszeit die Rückkehr zu Vollzeitarbeitsverhältnissen und schon alleine die Berufsunterbrechung während er Karenz bewirkt Einkommensverluste, die im gesamten Erwerbsleben nicht mehr aufzuholen sind.

Aber auch beim direkten Vergleich von Vollzeitgehältern ergeben sich Unterschiede von bis zu 33 % zwischen Männern und Frauen. Einige der Gründe dafür: Frauen werden oft schon beim Berufsstart schlechter eingestuft als Männer, haben deutlich weniger Chancen auf Führungspositionen oder sind in Branchen und Berufen tätig, die "traditionell" schlechter bezahlt werden.

Für die Einkommensschere sind viele Faktoren verantwortlich. Um sie zu schließen braucht es daher Maßnahmen auf betrieblicher, kollektivvertraglicher und politischer Ebene, fassen die GPA-Frauen-Steiermark zusammen und unterstreichen ihre Konzepte und Lösungen: Transparente Einstufungskriterien, Gleichstellungskonzepte auf betrieblicher Ebene, Mentoringprogramme um einen höherer Frauenanteil in Führungspositionen zu bewirken und eine Diskriminierungsfreie Arbeitsbewertung, denn Frauenarbeit ist gleich viel wert wie Männerarbeit. Genauso wichtig sind Wiedereinstiegsregelungen im Kollektivvertrag, um die Karenz nicht zur Einkommensfalle werden zu lassen, Zuschläge für Mehrarbeit bei Teilzeit, ein Mindestgehalt von 1.100 EUR sowie arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, die zu mehr Vollzeitbeschäftigung von Frauen führen. Für die Umsetzung dieser Ziele ist ausreichendes Problembewusstsein und Engagement auf den Ebenen der Sozialpartner Voraussetzung, genauso aber auch die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen. Die GPA-Frauen-Steiermark wollen mit ihrer Kampagne einen Anstoß in diese Richtung machen.

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