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Keine Einigung bei den Verhandlungen für Caritas-Kollektivvertrag

Mahnwache für einen fairen Gehaltsabschluss, nächster Verhandlungstermin am 22. Februar

Die Verhandlungen für den Kollektivvertrag der Caritas-Arbeitnehmerinnen wurden am 13. Jänner ohne Ergebnis unterbrochen. "Die Vorstellungen über die Gehaltserhöhungen für die rund 12.000 Beschäftigten liegen noch zu weit auseinander. Ihre verantwortungsvolle soziale Arbeit ist den Arbeitgebern nicht einmal den Teuerungsausgleich für 2011 wert. Ihr heute formuliertes Angebot hätte zwar eine reelle Gehaltserhöhung ab Juli beinhaltet, auf das ganze Jahr gerechnet müssten die Angestellten jedoch einen Einkommensverlust in Kauf nehmen. Das ist den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der Caritas schlichtweg nicht zumutbar," fasst Stefan Kraker, Verhandlungsleiter der ArbeitnehmerInnen-Seite die dritte Verhandlungsrunde zusammen.

Grenzen der Zumutbarkeit überschritten
"Wir sind enttäuscht darüber, dass die Arbeitgeber-Vertreter offenbar heuer nicht bereit sind, für den Caritas-Kollektivvertrag einen eigenen Weg zu gehen. Für uns sind die Grenzen der Zumutbarkeit überschritten. Auch die Kaufkraft unserer KollegInnen muss erhalten bleiben", ergänzt Gabriele Wurzer, Bundesausschussvorsitzende des Wirtschaftsbereichs Kirchen und Religionsgemeinschaften und deren Einrichtungen in der GPA-djp und Mitglied des Verhandlungsteams.

Mahnwache vor der Caritas-Zentrale
Begleitend zu den Verhandlungen fand vor dem Verhandlungsort, der Caritas der Erzdiözese Wien in der Albrechtskreithgasse eine öffentliche BetriebsrätInnenkonferenz statt. Die GPA-djp und die vida hatten außerdem zu einer Mahnwache geladen, insgesamt solidarisierten sich weit mehr als 100 BetriebsrätInnen und UnterstützerInnen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich mit der Forderung nach einem fairen Gehaltsabschluss für die Caritas-Angestellten. Die nächste, bereits vierte Verhandlungsrunde ist für 22. Februar vereinbart. Bis dahin werden die BetriebsrätInnen der Caritas über weitere Maßnahmen beraten.

Klima im Sozialbereich wird kälter
Die GPA-djp rief zur Unterstützung der Beschäftigten gemeinsam mit der vida zu einer öffentlichen Mahnwache auf, an der weit mehr als 100 Menschen teilnahmen. "Das Klima im Sozialbereich wird kälter", begrüßte der Verhandlungsleiter der ArbeitnehmerInnen, Stefan Kraker, die zahlreich erschienenen Beschäftigten und SympathisantInnen.

Nicht auf Kosten der Beschäftigten sparen
"Vor allem die Angestellten der Gesundheits- und Sozialbereiche, die sich um behinderte, alte, kranke Menschen oder um Flüchtlinge kümmern und damit sehr hohen Ansprüchen in Pflege und Betreuung gerecht werden, verdienen auch 2012 einen fairen Gehaltsabschluss, der ihre Einkommen nachhaltig sichert. Die Notwendigkeit, das Budget zu sanieren, stellen wir nicht in Frage", betonte die Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien, Barbara Teiber: "aber bitte nicht auf Kosten der Beschäftigten im Sozialbereich."

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