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ÖGB und Gewerkschaften fordern: Jetzt sollen die Reichen zahlen!
Gewerkschaften rufen zu Großdemo am 13. Mai in Wien auf
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Wir verzichten nicht!
Demo am 13. Mai in Wien

15.30 Uhr Treffpunkt Schwarzenbergplatz
17.00 Uhr Abschlusskundgebung vor WKÖ

Nachdem die Kollektivvertragsrunden Elektro- und Elektronikindustrie sowie chemische Industrie am 27. April erneut ergebnislos unterbrochen wurden, entschlossen sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), die Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung (GMTN), die Gewerkschaft der Chemiearbeiter (GdC), die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH)  und die Gewerkschaft vida zu einer Demonstration am 13. Mai 2009 in Wien aufzurufen.

Demo am 13. Mai

15.30 Uhr: Treffpunkt Wien, Schwarzenbergplatz
16.00 Uhr: Abmarsch
17.00 Uhr: Abschlusskundgebung vor der WKÖ

                  (Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien)

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Beschäftigte verdienen faire Lohn- und Gehaltserhöhung 
Auch in anderen Branchen - Textilindustrie, papier- und pappeerzeugende Industrie, IT, grafisches Gewerbe (Druckereien) - führten die aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen zu keinen akzeptablen Ergebnissen. "Die ausgezeichneten wirtschaftlichen Erfolge der Unternehmen der letzten Jahre sind gemeinsam mit qualifizierten und engagierten ArbeitnehmerInnen erwirtschaftet worden", sagt Rainer Wimmer, geschäftsführender Bundesvorsitzender der GMTN. "Dafür verdienen sich die Beschäftigten eine faire Lohn- und Gehaltserhöhungen, und nicht, dass sie von den Arbeitgebern im Regen stehen gelassen werden", so Wimmer.

Gemeinsamer Weg statt Lohn- und Gehaltsdumping 
"Den Weg aus der Krise erreichen wir nur gemeinsam und nicht durch Lohn- und Gehaltsdumping oder Lohn- und Gehaltskürzungen und dem Schüren von Angst, sondern mit Perspektiven für die Beschäftigten, die ihnen Einkommens- und Arbeitsplatzsicherheit bieten", erklärt der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Proyer. "Bei den Dividenden und Gewinnausschüttungen wird so getan, als gäbe es keine Krise. Die ganze Last sollen offenbar die Beschäftigten tragen. Die Eigentümer müssen gerade jetzt ihre Verantwortungen wahrnehmen", stellt Proyer klar. 

"Die ArbeitnehmerInnen können sich nicht aussuchen, ob sie gestiegene Abgabenlasten und Teuerungen bezahlen wollen oder nicht", so Alfred Artmäuer, geschäftsführender Vorsitzender der GdC. "Wenn die Kaufkraft sinkt, droht eine weitere wirtschaftliche Spirale nach unten, die der gesamten Volkswirtschaft Schaden zufügen wird", ergänzt Johann Holper, Bundesvorsitzender der GBH.

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