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ÖGB und Gewerkschaften fordern: Jetzt sollen die Reichen zahlen!

Handy-Branche: Burn-Out durch Konkurrenzdruck

Betriebsräte der Telekomfirmen präsentieren alarmierende IFES-Studie

Die Betriebsräte von Mobilkom Austria, T-Mobile, Tele 2, ONE, "3" und UPC schlagen Alarm: Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieser Branche droht der Burn-out. Die Arbeitsbedingungen unter dem extremen Wettbewerbsdruck in der Telekom-Branche machen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter krank.

Hohes Burn-Out-Risiko
Eine brandneue IFES-Umfrage zeigt: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Telekom-Unternehmen leiden weitaus häufiger an burn-out-artigen Beschwerden als MitarbeiterInnen anderer Branchen. Das zeigt ein Vergleich mit den Daten des allgemeinen Gesundheitsmonitors der oberösterreichischen Arbeiterkammer. Das Management der Telekom-Unternehmen muss hier Abhilfe schaffen. Die Betriebsräte fordern den Schutz der Gesundheit und mehr Personal.

Schwierige Arbeitsbedingungen
Großer Wettbewerbsdruck, ständige Restrukturierungen, Firmenübernahmen und Mitarbeiterabbau - das prägt die Handy-Branche. Welche Auswirkungen hat dies auf die Arbeitsbedingungen der Belegschaften? Genau das wollten die Betriebsräte von Mobilkom Austria, T-Mobile, Tele 2, ONE, "3" und UPC wissen.

Mehr als 50 % Beteiligung
Gemeinsam mit dem IFES-Institut führten sie deshalb eine Umfrage zu den Arbeitsbedingungen in der Telekom-Branche durch. Die Teilnahme der Telekom-Beschäftigten war hoch: Insgesamt nahmen fast 60 Prozent teil. In jedem Unternehmen nahmen mehr als 50 Prozent teil.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Arbeitszeitgesetz wird vielfach nicht eingehalten
  • Stress und hoher Arbeitsdruck
  • Einkommen nicht leistungsgerecht
  • Unsicherheit über die Zukunft
  • Mangelndes Vertrauen gegenüber der Unternehmensführung

Die Forderungen der Betriebsräte:

  • Mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Einhaltung der gesetzlichen Arbeitszeiten
  • Einkommen müssen der Leistung entsprechen
  • Wettbewerbsdruck nicht vor allem auf MitarbeiterInnen abwälzen
  • Geschäftsleitungen müssen Vertrauen in die Zukunft aufbauen

 

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