KiK Protestdemo: Für eine faire Betriebsratswahl
Knapp 400 TeilnehmerInnen versammelten sich am 22. Februar vor der Zentrale des Textildiskonters KiK in Wien um gegen das skandalöse, undemokratische Verhalten der Unternehmensleitung zu protestieren.
Seit eineinhalb Jahren versucht das Management des Textildiskonters KiK mit allen Tricks Betriebsratswahlen zu verhindern. Jüngste Eskalation: Der Spitzenkandidat zur Betriebsratswahl Andreas Fillei wurde ohne Angabe von Gründen fristlos entlassen. Gleichzeitig erhielt er in allen KiK-Filialen Hausverbot.
KiK-Geschäftsführung nicht gesprächsbereit
GPA-DJP Vorsitzender Wolfgang Katzian forderte KiK-Geschäftsführer Wolfgang Seebacher auf, herauszukommen und die Gründe für die Entlassung von Andreas Fillei zu erklären. Die Geschäftsführung war aber auch heute nicht zu einem Gespräch bereit. Stattdessen wurde die Demonstration vom Fenster aus gefilmt und aufgezeichnet.
Da sich gerade im Handel die Arbeitszeiten oft kurzfristig verändern, brauchen die Beschäftigten zur Durchsetzung ihrer Rechte die Unterstützung eines Betriebsrats, so Gerlinde Kastner, Betriebsratsvorsitzende von Anker Snack & Coffee.
Frauenministerin Doris Bures solidarisch
Auch Frauenministerin Doris Bures appellierte in einer Solidaritätserklärung dafür, Betriebsratswahlen durchzuführen und Andreas Fillei wieder einzustellen.
Sollte die Unternehmensleitung von KiK nicht zu einem Dialog bereit sein, wird die GPA-DJP zu weiteren Aktionen und Protesten bereit sein.

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