GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

work@flex

Die Interessengemeinschaft für alle a-typisch und prekär Arbeitenden

Work@flex ist die Interessengemeinschaft für alle, die -gewollt oder ungewollt- in "wenig regulierten" Vertragsverhältnissen arbeiten.

Die work@flex betreut:

  • Freie DienstnehmerInnen
  • WerkvertragsnehmerInnen
  • Angestellte in befristeten Dienstverhältnissen
  • PraktikantInnen
  • Leihangestellte
  • "Neue Selbstständige"
  • Ein-Personen-Unternehmen

Die work@flex steht allen GPA-djp Mitgliedern nach eigenem Ermessen frei, ist aber auch offen für nicht Gewerkschaftsmitglieder.

Geboten wird Vernetzung, Information und Erstberatung, sowie für Gewerkschaftsmitglieder umfassende Beratung und Vertretung in arbeits,- sozial- und steuerrechtlichen Fragen.

Aktuelle Veranstaltungen, Rechtstipps und vieles mehr findest Du ab sofort auf unserem Blog unter http://workflex.gpa-djp.at/ 

und auf unserer Facebookgruppe unter: https://www.facebook.com/#!/groups/300434256647459


Trag dich kostenlos in die Interessengemeinschaft ein und erhalte unseren Newsletter. Wir informieren über aktuelle rechtliche Neuerungen, Änderungen bei sozialrechtlichen Bestimmungen sowie über Veranstaltungen, Kampagnen und Aktionen.

Work@flex ermöglicht Vernetzung und Vertretung von "atypisch" Beschäftigten für "atypisch" Beschäftigte. Innerhalb der Gewerkschaft, im Betrieb und auch vor dem Gesetzgeber. Es ist möglich sich direkt zu engagieren und allen Mitgliedern wird die Chance auf Einfluss geboten. Ein Gremium aus direkt gewählten Ehrenamtlichen, welche selbst in unsicheren und prekären Arbeitsverträgen arbeiten, bestimmt die politische Ausrichtung, Ziele und die inhaltlichen Schwerpunkte.

Als Gewerkschaft konnten wir eine Vielzahl an Verbesserungen erreichen, wie etwa die sozialrechtliche Absicherung für freie DienstnehmerInnen seit 2008 oder das Zurückdrängen von Umgehungsverträgen in der Call Center Branche, im Erwachsenenbildungsbereich oder auch im Journalismus.

Gerade für Menschen in sehr flexiblen Arbeitsverhältnissen ist es wichtig, über ihre Rechte Bescheid zu wissen, es verbessert ihre Verhandlungsposition und verhindert arbeits- und sozialrechtliche Ungleichbehandlung. Oft fehlen jedoch traditionelle betriebliche Vertretungsstrukturen. Daher bieten wir zusätzlich eine kostenlose Erstberatung für alle Nicht-Gewerkschaftsmitglieder in den zuständigen Regionalstellen an. Die Kontakte dazu finden sich auf der Hauptseite unter der Rubrik Bundesländer.

An erster Stelle steht für uns die Bekämpfung von Umgehungsverträgen.

 

Forderungen der work@flex:

Einheitliche Regelungen für ALLE ArbeitnehmerInnen, die wirtschaftlich von einem/einer Dienstgeber/in abhängig sind:

  • Gleiche Rechte ALLER ArbeitnehmerInnen im Krankheitsfall sowohl gegenüber ArbeitgerberInnen als auch gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung
     
  • Die Miteinbeziehung von Freien Dienstnehmerinnen in das Mutterschutz- und Elternkarenzurlaubsrecht
     
  • Einbeziehung ALLER ArbeitnehmerInnen in die gesetzlichen Arbeitszeitenregelungen
     
  • Kündigungsfristen wie im Angestelltengesetz
     
  • Aufwandsentschädigungen
     
  • Recht auf bezahlten Urlaub für atypisch Beschäftigte, bzw. die Einbeziehung in das Urlaubsschutzgesetz
     
  • Eine gleichwertige Bezahlung ALLER ArbeitnehmerInnen
     
  • Durchsetzung aller ArbeitnehmerInnenrechte auch für PraktikantInnen

 

Gleiche Mitbestimmungsrechte für atypisch Beschäftigte:

 

  • Das aktive und passive Wahlrecht von freien DienstnehmerInnen bei Betriebsratswahlen durch die Verankerung dieses Rechts im Arbeitsverfassungsgesetz
     
  • Zu den kollektivvertraglichen Erhöhungen analoge Honorarerhöhungen für freie DienstnehmerInnen sowie die Definition von rechtlich einklagbaren Mindesthonoraren für (echte) freie DienstnehmerInnen und WerkvertragsnehmerInnen
     
  • Einbeziehung von freien DienstnehmerInnen und überlassenen Arbeitskräften (Leihpersonal) in innerbetriebliche Sozialleistungen
     
  • Sowie die Vereinfachung der Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge für freie DienstnehmerInnen und WerkvertragsnehmerInnen.


Unsere Forderungen im Detail und weitere Information befinden sich im Forderungs-pdf zum Download.
 
 

Artikel weiterempfehlen