GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

IG Flex

Die Interessengemeinschaft für alle a-typisch und prekär Arbeitenden - für alle, die -gewollt oder ungewollt- in "wenig regulierten" Vertragsverhältnissen arbeiten.

Die IG Flex betreut:

  • Freie DienstnehmerInnen
  • WerkvertragsnehmerInnen
  • Angestellte in befristeten Dienstverhältnissen
  • PraktikantInnen
  • Leihangestellte
  • "Neue Selbstständige"
  • Ein-Personen-Unternehmen

Die IG Flex steht allen GPA-djp Mitgliedern nach eigenem Ermessen frei, ist aber auch offen für nicht Gewerkschaftsmitglieder. Trage dich kostenlos ein! 

Die IG Flex bietet:

  • Kostenlose Erstberatung für alle Nicht-Gewerkschaftsmitglieder in den zuständigen Regionalstellen
     
  • Vernetzung und Vertretung von "atypisch" Beschäftigten für "atypisch" Beschäftigte Innerhalb der Gewerkschaft, im Betrieb und auch vor dem Gesetzgeber.
     
  • Wir informieren über aktuelle rechtliche Neuerungen, Änderungen bei sozialrechtlichen Bestimmungen sowie über Veranstaltungen, Kampagnen und Aktionen.
     
  • Es ist möglich sich direkt zu engagieren und allen Mitgliedern wird die Chance auf Einfluss geboten. Ein Gremium aus direkt gewählten Ehrenamtlichen, welche selbst in unsicheren und prekären Arbeitsverträgen arbeiten, bestimmt die politische Ausrichtung, Ziele und die inhaltlichen Schwerpunkte.
     
  • Für Gewerkschaftsmitglieder: Umfassende Beratung und Vertretung in arbeits,- sozial- und steuerrechtlichen Fragen

Gerade für Menschen in sehr flexiblen Arbeitsverhältnissen ist es wichtig, über ihre Rechte Bescheid zu wissen, es verbessert ihre Verhandlungsposition und verhindert arbeits- und sozialrechtliche Ungleichbehandlung. Oft fehlen jedoch traditionelle betriebliche Vertretungsstrukturen.

An erster Stelle steht für uns die Bekämpfung von Umgehungsverträgen.

Die IG Flex fordert:

Einheitliche Regelungen für ALLE ArbeitnehmerInnen, die wirtschaftlich von einem/einer Dienstgeber/in abhängig sind:

  • Gleiche Rechte ALLER ArbeitnehmerInnen im Krankheitsfall sowohl gegenüber ArbeitgerberInnen als auch gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Gleichstellung Freier Dienstnehmerinnen im Bereich des Mutterschutzes
  • Einbeziehung ALLER ArbeitnehmerInnen in die gesetzlichen Arbeitszeitenregelungen
  • Kündigungsfristen wie im Angestelltengesetz
  • Recht auf bezahlten Urlaub für atypisch Beschäftigte, bzw. die Einbeziehung in das Urlaubsschutzgesetz
  • Eine faire Bezahlung und Aufwandsentschädigungen
  • Durchsetzung aller ArbeitnehmerInnenrechte auch für PraktikantInnen

 

Gleiche Mitbestimmungsrechte für atypisch Beschäftigte:

  • Das aktive und passive Wahlrecht von freien DienstnehmerInnen bei Betriebsratswahlen durch die Verankerung dieses Rechts im Arbeitsverfassungsgesetz
  • Zu den kollektivvertraglichen Erhöhungen analoge Honorarerhöhungen für freie DienstnehmerInnen sowie die Definition von rechtlich einklagbaren Mindesthonoraren für (echte) freie DienstnehmerInnen und WerkvertragsnehmerInnen
  • Einbeziehung von freien DienstnehmerInnen und überlassenen Arbeitskräften (Leihpersonal) in innerbetriebliche Sozialleistungen
  • Sowie die Vereinfachung der Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge für freie DienstnehmerInnen und WerkvertragsnehmerInnen

Als Gewerkschaft konnten wir eine Vielzahl an Verbesserungen erreichen, wie etwa die sozialrechtliche Absicherung für freie DienstnehmerInnen seit 2008 oder das Zurückdrängen von Umgehungsverträgen in der Call Center Branche, im Erwachsenenbildungsbereich oder auch im Journalismus.

Nur gemeinsam sind wir stark!

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