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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
 
Mag. Jörg Leichtfried, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, sprach über Chancen und Herausforderungen am Standort Österreich. Mag. Jörg Leichtfried, Infrastruktur-Minister
Dr. Dwora Stein, Bundesgeschäftsführerin GPA-djp hielt die Eröffnungsrede. Dr. Dwora Stein, Bundesgeschäftsführerin GPA-djp hielt die Eröffnungsrede.
Dr. Markus Marterbauer, AK Wien Dr. Markus Marterbauer, AK Wien
Mag. Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin Austria Wirtschaftsservice GmbH, sprach über die Stärken der österreichischen Wirtschaft und Erfolge in der Wirtschaftsförderung. Mag. Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin Austria Wirtschaftsservice GmbH
Wolfgang Katzian, Vorsitzender GPA-djp betonte in seinem Schlusswort, dass die Gewerkschaften bereit sind, sich konstruktiv an der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes zu beteiligen. Wolfgang Katzian, Vorsitzender GPA-djp beim Schlusswort.

BetriebsrätInnenkonferenz: Wirtschaftsstandort Österreich ist
"Top statt Flop!"

Über 500 Betriebsrätinnen und Betriebsräte aus ganz Österreich diskutierten am 15. März im Austria Center Vienna (ACV) über die Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Österreich.

Die Bundesgeschäftsführerin der GPA-djp Dwora Stein stellte in ihrer Eröffnungsrede den "Abgesandelt" und "Sanierungsfall-Szenarien" eine positive Erzählung vom Wirtschaftsstandort Österreich entgegen. "Geht man von den objektiven Fakten aus, dann ist Österreich ein höchst erfolgreicher Wirtschaftsstandort, der sich vor allem durch Qualität und hohe Standards behauptet."

Infrastruktur-Minister Leichtfried: Wir brauchen eine echte Trendwende

Infrastruktur-Minister Jörg Leichtfried legte ein Plädoyer für mehr öffentliche Investitionen ab. "Wir brauchen eine echte Trendwende in der Europäischen Union und neue Investitionsregeln, sonst kommen wir aus dem Teufelskreis nach unten nicht heraus." Der Ökonom Markus Marterbauer (AK-Wien) bestätigt die guten Wirtschaftsdaten Österreichs im internationalen Vergleich. Die größten Herausforderungen sieht er insbesondere bei der Ankurbelung des Konsums und der Investitionen.

Edeltraus Stiftinger: Viele Österreichische Unternehmen sind Weltspitze

"Steigende Realeinkommen und Konsumsteigerung sind die besten Instrumente, um wirtschaftliche Dynamik abzusichern." Edeltraus Stiftinger, Geschäftsführerin der Austria Wirtschaftsservice GmbH, zeigte durch zahlreiche konkrete Beispiele auf, dass viele Österreichische Unternehmen aufgrund positiver Rahmenbedingungen Weltspitze sind".

Podiumsdiskussion zu den Herausforderungen des Standorts

Die Podiumsdiskussion mit Agnes Streissler-Führer (GPA-djp), Christoph Neumayer (IV), Georg Comploj (Fa. Getzner) drehte sich um die Themen Herausforderungen durch die Digitalisierung, Arbeitszeitflexibilisierung und Mindestlohn. Entscheidend sei, dass Gesellschaft und Politik die raschen Veränderungen im Interesse der Menschen gestalten, hier hätten die Sozialpartner eine große gemeinsame Aufgabe. Technischer Fortschritt sei kein Selbstzweck sondern soll der Verbesserung der Lebensbedingungen dienen, so Agnes Streissler.

Wolfgang Katzian: Hohes Niveau demokratischer Grundrechte nötig

Wolfgang Katzian betonte in seinem Schlusswort, dass die Gewerkschaften bereit sind, sich konstruktiv an der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes zu beteiligen. Was aber nicht gehe, sei, unter dem Vorwand der Standortsicherung soziale Grundrechte, wie ArbeitnehmerInnenschutz und Arbeitszeitregelungen auszuhebeln. Ein guter Standort zeichnet sich auch durch eine hohes Niveau demokratischer Grundrechte aus. Eine Aushebelung gewerkschaftlicher Mitbestimmungsrechte wird es mit uns nicht geben.

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