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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
 
Wolfgang Katzian, GPA-djp Vorsitzender Wolfgang Katzian, GPA-djp Vorsitzender

Wer Gewerkschaftsrechte abbaut, baut die Demokratie als Ganzes um!

GPA-djp -Delegation beim UNI Kongress in Rom: Nein zu den Gefahren des Freihandelsabkommens TiSA

„Wer Gewerkschaftsrechte abbaut, baut die Demokratie als Ganzes um. Die gesellschaftliche Umverteilung wird so zugunsten der Besitzenden und weg von den ArbeitnehmerInnen weiter vorangetrieben“, betonte Wolfgang Katzian, Vorsitzender der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) in seiner Rede beim Kongress der gewerkschaftlichen Dienstleistungsinternationale UNI Europa in Rom. Zentrales Thema Kongresses ist der Widerstand gegen den in immer mehr europäischen Staaten stattfindenden Abbau von Gewerkschaftsrechten.

Gewerkschaften im Visier
„Die Austeritätspolitik der vergangenen Jahre hat vor allem im Süden Europas die Verhandlungsmacht der Gewerkschaften und die demokratischen Rechte der Zivilgesellschaft ins Visier genommen. Aber auch in Finnland, in Belgien und vor allem in Großbritannien schränken konservative Regierungen die Rechte von Gewerkschaften zur Vertretung der Beschäftigten und zur Verhandlung von Kollektivverträgen ein. Dem müssen die europäischen Gewerkschaft weiterhin gemeinsam entgegen treten“, so Katzian.

"Changing Europe  together"
Eine Delegation der GPA-djp nimmt am Europakongress der Dienstleistungsinternationale UNI Europa teil, der unter dem Motto „Changing Europe  together“ in Rom tagt. Über 700 GewerkschafterInnen aus 60 Ländern debattierten die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa und weltweit. Auch die Auswirkungen des digitalen Wandels wurden am Beispiel der Organisierung von Crowdworkern in den USA und der Mobilisierungskampagnen von Amazon in Deutschland debattiert.

Gefahren des Freihandelsabkommens TiSA
Wichtiges Thema am Kongress waren außerdem die Gefahren des Freihandelsabkommens TiSA (Trade in Services), das die Europäische Union mit 23 weiteren Staaten geheim verhandelt und das einen Deregulierungs- und Liberalisierungskurs für den weltweiten Handel mit Dienstleistungen bedeuten würde. Der Kongress lehnt die Auswirkungen dieser Deregulierung für Arbeitsbedingungen und Arbeitssicherheit ab. „Abkommen wie TiSA lenken die Zukunft der Dienstleistungen in die falsche Richtung. Qualität der Arbeit und Qualität der Dienstleistung werden nach unten nivelliert, statt besser zu werden. Wir wollen gute Arbeitsbedingungen, die hochwertige Dienstleistungen bedeuten“, erklärt Katzian, der als Vertreter der GPA-djp in den Vorstand und in das Präsidiums von UNI Europa gewählt wurde. Als Präsident wurde Frank Bsirske von ver.di Deutschland bestätigt.

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